Drogen bei Jugendlichen

Immer mehr Menschen trinken bedenklich viel Alkohol oder rauchen Tabak. Zwar sind Alkohol und Tabak nicht verboten, aber dennoch handelt es sich um Rauschmittel, welche der Gesundheit schaden können.
Des Weiteren sind verbotene Drogen wie Cannabis, die Modedroge Crystal Meth oder auch Medikamente immer öfter im Umlauf.
Besonders bei Jugendlichen ist die Suchtgefahr bei der Einnahme derartiger Drogen sehr hoch und birgt viele Risiken.
Zum einen besteht die Gefahr seelisch und körperlich abhängig zu werden. Dies wirkt sich auf die Persönlichkeit aus und der Betroffene richtet sein Leben immer mehr nach der Sucht aus.
Zusätzlich können bei besonders harten Rauschmitteln Entzugserscheinungen auftreten, wenn die Wirkung der jeweiligen Droge nachlässt.
Außerdem verändert Drogen das Bewusstsein und die Psyche massiv. Man hat ein falsches Bild der Realität und neigt zur Selbstüberschätzung. Drogensüchtige verkennen dabei leicht Gefahren und bringt sich und oftmals auch andere Personen in bedrohliche Situationen. Aus diesem Grund passieren auch häufig Unfälle.

Besonders junge Menschen sind anfällig dafür in den Drogensumpf abzurutschen. Wer Drogen zu sich nimmt kann nur schwer abschätzen, wann man in ein Suchtverhalten gerät. Die Grenze ist beim Drogenkonsum nur schwer zu erkennen.
Oftmals fängt alles ganz harmlos an. Die meisten wollen einfach mal etwas Neues ausprobieren und Spaß haben – einfach mal Erfahrungen sammeln.
Das Problem hierbei besteht allerdings darin, dass viele Jugendliche die Gefahr einer Abhängigkeit unterschätzen und glauben, alles im Griff zu haben.
Der Körper von Jugendlichen reagiert im Gegensatz zu Erwachsenen empfindlicher, wodurch sich Jugendlicher schneller an den Genuss von Drogen gewöhnen. Und durch das sensible Nervennetz gelangen sie rasch in den Zustand der Abhängigkeit.

Es gibt aber auch den Fall, dass junge Leute Drogen zu sich nehmen, um stressige Lebensaufgaben wie Schule, Studium oder familiäre Konflikte bewältigen zu können oder den eigenen Problemen sogar zu entfliehen. Sie sehen in Drogen den letzten Ausweg, um einfach mal abzuschalten und zu vergessen. Drogen bewirken zunächst eine vordergründige Erleichterung, doch die Probleme bleiben dennoch bestehen und werden meist noch schlimmer. Man verdrängt die Probleme nur und versucht der Realität zu entfliehen. Drogen mindern bei der betroffenen Person zunächst Ängste, steigern das Selbstwertgefühl und Glücksgefühl. Wer sich einmal in diesen Zustand befindet, neigt dazu, öfter zu Drogen zu greifen. Der regelmäßige Gebrauch führt dazu, dass man leicht reizbar und depressiv wird und die Realität im nüchternen Zustand einfach nicht mehr erträgt.

Egal ob es sich um legale oder illegale Drogen handelt – Drogen wie Alkohol, Zigaretten, Haschisch, Kokain oder Crystal Meth verändern die Wahrnehmung, beeinträchtigen das eigene Leben und machen süchtig. Wenn man einmal in den Teufelskreis gerät, ist es nur schwer da wieder rauszukommen.
Besonders für Eltern ist es manchmal schwer zu erkennen, wenn das eigene Kind Drogen nimmt.
Wenn Eltern den Verdacht hegen, dass ihr Kind drogenabhängig ist, müssen sie dringend das Gespräch mit dem Kind suchen. Nur mit einem engen Kontakt kann das Drogenproblem in Angriff genommen werden.
Daher ist es besonders für Eltern wichtig, dass sie sich über moderne Drogen informieren. Nur Eltern, die wirklich Bescheid wissen und die Gefahr vieler Drogen kennen, können wirklich mitreden und überzeugend argumentieren. Deren Hilfsvorschläge werden dann meist von den Kindern ernst genommen.

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